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Ich sitze im PC-Raum meiner Uni und warte. dabei habe ich heute gar keine Veranstaltung mehr. Okay, _eigentlich_ hätte ich gerade wieder eine Veranstaltung, aber der Prof ist auf Tagung, und laut Homepage fällt die vorlesung aus. Da ich damit nicht gerchent hatte, habe ich eben noch einenen wirklich dicken Stapel Papier zum Binden gebracht.

Wirklich praktisch, die e-Book-Sammlung der Uni-Bibliothek. Da zahlt man ein schlappes Viertel des Kaufpreises fürs Drucken und Binden. Die Sammlung darf gerne noch Umfangreicher werden...

Und was tue ich jetzt? Na klar, die Zeit werde ich nicht ungenutzt verstreichen lassen. Eben habe ich mir den Übungszettel ausgedruckt, den ich morgen fertig haben sollte. Hätte ja eigentlich nicht gedacht, dass mir sowas mal passiert, aber nu, im 6. Semester hat's mich doch auch mal erwischt, dass ich mir die Übungsaufgaben erst am Tag vor der Abgabe angucke. Reicht ja, wenn man den Schein nicht mehr braucht.

Viele können sich vielleicht nicht wirklich vorstellen, wie Übungsaufgaben rechnen bei mir eigentlich so aussieht, deshalb hier mal mein Rezept:

1) Übungszettel ausdrucken (und liegen lassen)

2) Nachdem mir das Abgabedatum eingefallen ist in Panik verfallen, und die Aufgaben durchlesen.

3) Feststellen, dass die Aufgaben nicht auf anhieb zu lösen sind, und Zettel daher wieder weg legen.

4) Nach längerem Brüten über die Aufgaben-Fragmente, die hängen geblieben sind, Aufgaben nochmal durchlesen.

5) Spontane Lösungsansätze Sammeln; passende Formeln aus Vorlesungsmitschriften und -Folien zusammensuchen

6) Über fertige Teilaufgaben freuen, restliche Aufgaben liegen lassen.

7) Nach längerem Brüten über die übrigen Aufgaben-Fragmente, die übrgig geblieben sind, google fragen.

8) Brüten darüber, welche Suchbegriffe noch zum Erfolg führen könnten

9) austausch mit Kommilitonen, dabei Zusammen werfen von Ideen, begründen, warum _alle_ ansätze nicht funktionieren können.

10) Feststellen, dass ein Ansatz doch funktioniert.

11) Sauberes Aufschreiben der Aufgaben, dabei kleine Rechenfehler korrigieren, begründen, warum die neuen Ergebnisse trotzdem Sinn machen.

12) Abgabe des zettels, Spannung auf den richtigen Lösungsweg, der in der Übungsgruppe gezeigt wird.

 Natürlich werden nicht bei jeder Aufgabe, und jedem zettel alle diese Punkte durchlaufen. Meist kommt man doch shcon recht weit, mit den ersten Überlegungen. Wichtig ist allerdings meist wirklcih, ausreichend Geduld zu haben. Dann kann man auch mal (wie gestern) 6 Stunden an einer einzigen Aufgabe knobeln. Die Freude über die Lösung ist dann umso größer und motiviert zum weiter machen!

Und selbiges werde ich jetzt tun, mit dem Experimentalphysik-Zettel. Da kommt's zum Glück nicht mal auf das vollständige bearbeiten der aufgabe an, aber man sollte in der Übungsgruppe zumindest mitreden können.

21.4.09 16:20
 


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