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Gedanken...

Ferien heißt auch Zeit haben sich Gedanken zu machen. Bedeutende, große, kleine, unbedeutende. Unbedeutend? Eigentlich gibt es keine unbedeutenden Gedanken. Was mir an ernsten Fragen durch den Kopf geht, hat bedeutung für mich. Egal ob es der Gedanke ist, auf wie viele Konzerte ich in diesem Monat gehe, wen ich wann und wie oft sehe, oder was ich studiere.

Ich habe eben nach langer Zeit mal wieder einen Sport-Film gesehen. Das habe ich früher oft und gerne getan. Seit ich studiere läuft der Fernseher nebenbei, und eigentlich habe ich mir kaum mal die Zeit genommen mich auf eine Sache so richtig zu konzentrieren. Aber jetzt merke ich, dass mich der Film berührt hat. Und zwar über die Story hinaus. Ich habe über das Studieren und miene sonstigen Freizeitbeschäftigungen ein paar Dinge einfach links liegen lassen, die mir früher viel Freude bereitet haben. Aber warum das? Warum nehme ich mir nicht die Zeit einfach mal einen Film anzusehen, den ich vielleicht mögen würde? Warum lese ich nicht einfach mal ein gutes Buch?

Es ist immer was anderes. Meist hat es mit Uni zu tun, oder mit verantwortungsvollen Aufgaben anderswo. Ich denke, ich müsste mich hier und dort mal wieder melden, und wenn ich mir nur genug Ablenkung verschaffe brauche ich auch nicht nachzudenken.

Aber das funktioniert nicht. Irgendwann kommt die Zeit, die man dann nur damit verbringt sich zu überlegen, ob man eigentlich noch da ist, wo man hin wollte? Bin ich noch auf dem Weg, den ich gehen wollte? Und gehe ich ihn noch so, wie ich ihn gehen wollte?

Wie viel von dem, was andere in mir sehen bin wirklich ich? Wieviel davon ist nur das, was ich meine, das andere sehen wollen? Was macht mich aus? Warum geben sich die anderen überhaupt mit mir ab?

Die meisten dieser Fragen kann ich nicht beantworten, zumindest nicht vollständig, und auf manche möchte ich auch gar keine klare Antwort.

Ich möchte einfach nur sein dürfen, wer und wie ich bin, tun dürfen, was mir Spaß macht, und was mich nicht immer nur beschäftigt (das muss ich mir selbst erlauben!), und mir dabei in die Augen sehen können, und wissen, dass das wirklich ich bin, die mich da im Spiegel anguckt. Dazu muss ich mir erlauben auch mal Dinge _nicht_ zu tun. Eine Mail, oder einen Chatanfang _nicht_ zu beantworten, und mein Selbstvertrauen wiederfinden. Das habe ich grade irgendwie verloren. Zumindest in einigen Bereichen.

Aber ich weiß, dass ich auf andere Mneschen zählen kann, und das kann ja nicht von ungefähr kommen... 

28.3.08 22:48
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Silke (29.3.08 10:48)
...du sagst es.


Inga (1.4.08 21:43)
und wie!

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